Was sind Liberating Structures?

Liberating Structures sind nicht neu oder cool, sondern so, wie wir schon immer miteinander hätten umgehen sollen.

Johannes Schartau, Liberating-Structures-Pionier

Liberating Structures sind eine Sprache, die uns erlaubt, wirklich gemeinsam zu wirken.

Daniel Steinhöfer, Autor ‚Liberating Structures – Entscheidungsfindung revolutionieren‘
Liberating Structures ist ein gut gefüllter Methodenkasten, der erlaubt, alle einzubeziehen und zu beteiligen. Die einzelnen Liberating Structures haben ihren spezifischen Einsatzzweck und ermöglichen, auch größere Herausforderungen schrittweise zu bewältigen. Sie kombinieren sorgfältig strukturiert geschickte Abfolgen, zielführende Fragestellungen und erhellende Metaphern. So können sie Interaktionen befreien. 
Darüber hinaus ist Liberating Structures eine Philosophie, ein tief gehendes Konzept, das erlaubt, die Welt zu verändern. Mehr dazu...

Auf dieser Seite erfährst du alles über die einzelnen Methoden sowie das Konzept. Du findest Hilfestellungen für die Praxis und Workshops, die dir die Anwendung von Liberating Structures näherbringen.

Aktuelles und Veröffentlichungen

LS-Design-Cards Extended Edition

23. November 2022

LS Cards Design Cards Extended Edition

Die erweiterte Ausgabe unserer Design Cards ist erschienen. Sie beinhaltet neben den 33 originalen Liberating Structures 11 weitere LS, Punctuations, Variationen von LS sowie einige Duplikate häufig verwendeter LS. So kannst du längere und noch pfiffigere Strings entwerfen.

LS-Design-Cards @Deckhive

22. September 2022

Unsere Liberating-Structures-Design-Cards sind nun auf Deckhive, einem virtuellen, kollaborativen Kartentisch, verfügbar. Deckhive bietet eine ganze Reihe von Kartendecks aus den Bereichen Coaching, systemische Beratung oder Meetingkultur an, die gemeinsam mit mehreren Personen auf mehreren virtuellen Kartentischen verwendet werden können.

Hier findest du ein Video, wo wir Anwendungsbeispiele beschreiben und kurz etwas über Liberating Structures und das Kartendeck erzählen.

Liberating Structure XxN-Writing veröffentlicht

12. August 2022

Icon XxN-Writing

Ist dir die eine Minute beim 1-2-4-All auch manchmal zu kurz, um deine Gedanken zu ordnen, schon überhaupt, wenn du 5 unterschiedliche Gedanken dazu im Kopf hast und dich jetzt auf einen festlegen sollst?
Dann nutze doch einmal XxN-Writing! Hier hat die Gruppe mehr Zeit zum Ausspeichern ihrer Gedanken. Durch gezielte Fragen kannst du die Gruppe in verschiedene Richtungen führen, um eine differenzierte Betrachtung eines Themas anzustoßen.

Liberating Structures virtuell durchführen

Zoomkacheln
Düstere Kacheln in Zoom

Die meisten Liberating Structures funktionieren virtuell ebenso gut. Manche ein wenig besser, manche ein wenig schlechter. Hier erfährst du mehr: Liberating Structures online durchführen oder überzeuge dich selbst davon in unseren Workshops. Warum die Zoom-Kacheln oft düster bleiben, erörtern wir in unserem Blog.

Termine 2023 online

07. November 2022

Wir haben die Termine für 2023 unseres Liberating-Structures-Programms veröffentlicht: https://liberatingstructures.de/events/

Insgesamt werden nächstes Jahr 26 Workshops stattfinden. Viel Spaß beim Stöbern!

Liberating Structure Gallery Walk veröffentlicht

22. August 2022

Bei jedem Workshop, Meeting oder Vortrag entstehen oder existieren Informationshäppchen in Form von Flipcharts, Folien, Whiteboards, Post-its. Damit passiert meist folgendes: entweder fallen sie irgendwann ungelesen von den Wänden oder werden abgewischt oder – meist noch schlimmer – das Moderatory oder Referenty fasst die Informationen am Ende in seinem Tempo erneut zusammen und fokussiert sich auf die aus seiner Sicht relevanten Aspekte. In beiden Fällen haben die Teilnehmys kaum eine Chance, das Erarbeitete nochmal angemessen Revue passieren zu lassen.
Lade deshalb zu einem Galeriebesuch ein! Mit einem Gallery Walk ermöglichst du der Gruppe, Informationen individuell passend zu verarbeiten.

August-Ausgabe des Newsletters: Vision vs. Purpose

17. Juli 2022

Gerne versorgen wir dich regelmäßig mit Artikeln und Neuigkeiten rund um Liberating Structures: einzelne Liberating Structures neu betrachtet, Ideen für praxiserprobte Strings, Anwendungsbeispiele und Geschichten aus der Praxis sowie Rabattcodes und aktuelle Infos zu unseren Workshops.

Die JuliAugust-Ausgabe wird sich mit dem Thema Vision vs. Purpose beschäftigen.

Meld dich hier an: Liberating-Structures-Newsletter

Das deutsche Buch „Liberating Structures – Entscheidungsfindung revolutionieren“ von Daniel Steinhöfer ist im Juli 2021 im Vahlen Verlag erschienen. Das Buch beschreibt, wie Liberating Structures helfen können, den Herausforderungen klassischer Entscheidungsfindung zu begegnen und wie Liberating Structures noch weit darüber hinaus Interaktionen positiv prägen können. Im Hauptteil des Buchs finden sich Beschreibungen von 40 Liberating Structures und 20 Strings – Aneinanderreihungen einzelner Liberating Structures, um größere Vorhaben zu begleiten.

Das deutsche Buch „Einfach.Zusammen.Arbeiten.“ mit zahlreichen Praxisgeschichten diverser LS-Practicioners erscheint im August diesen Jahres ebenfalls im Vahlen Verlag. Es soll Einsteiger*innen Lust machen und aufzeigen, wie einfach und wirkungsvoll Liberating Structures im eigenen Kontext einsetzbar sind.

Über Liberating Structures

Machst Du einen besseren Job, wenn du dich einbezogen und beteiligt fühlst? Glaubst du, dass viel bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn Menschen in Teams gut zusammen arbeiten? Hast du bemerkt, dass die besten Ideen oft aus unerwarteten Quellen kommen? Möchtest du deine Intelligenz komplett ausschöpfen und auch anderen diese Gelegenheit geben?

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Wenn Du diese Fragen mit JA beantwortest: auch wir haben herausgefunden, dass die Menschen sich so organisieren und zusammen arbeiten wollen. UND: Wir glauben dass Liberating Structures dabei helfen, das zu ermöglichen.

Liberating Structures sind (aktuell) 33 Mikrostrukturen, die von Keith McCandless und Henri Lipmanowicz zusammengetragen wurden. Diese Strukturen wurden sowohl auf der Liberating-Structures-Website und im Liberating-Structures-Buch veröffentlicht.

Warum also sind so viele Organisationen quer durch die Bank voll von demotivierten Mitarbeitern, dysfunktionalen Gruppen und verschwendeten Ideen?

Zwar gibt es immer Gründe, Führungskräfte (oder Professoren oder Bildungsbeauftragte) dafür verantwortlich zu machen, aber die überzeugendere und nützlichere Erklärung ist nicht, dass die Menschen schlecht, dumm oder inkompetent sind, sondern dass die Muster, die sie gelernt haben, nicht mehr in die heutige Realität passen und nicht dafür gemacht sind, die oben genannten Ideale zu erreichen.

Die konventionellen Strukturen, in denen Menschen tagtäglich zusammenarbeiten, unterdrücken unabsichtlich die Einbeziehung und das Engagement der Beteiligten.

Konventionelle Strukturen sind entweder zu hemmend (Präsentationen, Statusreports und geführte Diskussionen) oder zu locker und desorganisiert (offene Diskussionen und Brainstormings), um Menschen kreativ in die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft einzubeziehen. Sie erzeugen regelmäßig Gefühle von Frustration und/oder Ausgeschlossenheit und verhindern, dass gute Ideen entstehen und gedeihen können. Wir verschwenden viel Zeit und viel Geld für die falsche Art zu arbeiten. Und noch mehr Zeit und Geld werden dann verschwendet, um die unabsichtlichen Folgen zu beheben.

Henri Lipmanowicz
Henri Lipmanowicz

Die Liberating Structures beginnen so einfach und grundlegend, dass es zweifelhaft scheint, ob sich es überhaupt lohnt, damit anzufangen. Und am Ende ist das Ergebnis so kraftvoll und tiefgründig, dass man sich wundert, wie das passieren konnte.

Diese Website bietet einen alternativen Weg, die Zusammenarbeit von Menschen zu gestalten. Sie stellt ein Menü von 33 Liberating Structures bereit, mit denen herkömmliche Praktiken ersetzt oder ergänzt werden können.

Die regelmäßige Verwendung der Liberating Structures macht es möglich, die Art von Organisation zu bauen, die jeder möchte. Sie sind dazu gemacht, jeden in die Gestaltung der nächsten Schritte mit einzubeziehen.

Liberating Structures führen kleine Veränderungen in die Art und Weise ein, wie wir uns besprechen, planen, entscheiden und zueinander in Verbindung stehen. Die innovative Kraft, die einst nur den Experten vorbehalten war, wird nun in die Hände Aller gelegt.

Dieser alternative Ansatz ist einerseits praktisch und andererseits durchführbar, da die Liberating Structures ziemlich einfach und leicht zu lernen sind. Sie können von jedem genutzt werden, von der Unternehmensführung bis zur Belegschaft. Lange Trainings oder besondere Talente sind nicht erforderlich. Die Beherrschung ist lediglich eine Frage der Übung. Die Liberating Structures führen in der Regel zu einer enormen Steigerung der Beteiligung und decken bisher verborgene Innovationen auf.

Jeder, der daran interessiert ist, Veränderungen zu initiieren – in Schulen, Krankenhäusern, Stiftungen, Behörden und Unternehmen – kann Liberating Structures einsetzen, um Innovationen und großartige Ergebnisse zu erzeugen.

Liberating Structures sind leicht zu erlernende Mikrostrukturen, die das Vertrauen im Umgang miteinander verbessern. Sie fördern die gelebte Beteiligung in Gruppen jeglicher Größe, indem sie es möglich machen, jeden wirklich einzubinden und zu entfesseln. Die Liberating Structures sind völlig neuartig und alles verändernd und damit ein guter Ersatz für die bisherigen kontrollierenden oder erzwungenen Lösungsansätze.

Keith McCandless
Keith McCandless

Führungspersönlichkeiten wissen, dass sich die Produktivität und Innovationen in hohem Maße steigern ließe, wenn man nur jeden voll beteiligen könnte. Die Frage ist allerdings: Wie? Liberating Structures sind neue, praktikable und gradlinige Methoden, dieses Ziel mit Gruppen jeglicher Größe zu erreichen.

Die Liberating Structures entzünden Einfallsreichtum, indem sie eine minimale Struktur der Zusammenarbeit vorgeben, während der Inhalt oder der behandelte Gegenstand frei gesetzt wird. Sehr einfache Rahmenbedingungen entfesseln kreative Anpassungsfähigkeit und erzeugen bessere Ergebnisse als erwartet. Individuelle Brillanz und kollektive Weisheit werden grenzenlos. Solch eine drastische Veränderung kann eigentlich nicht dermaßen einfach, gewinnbringend und kraftvoll sein, aber sie ist es. „1-2-4-All“ ist ein guter Start, wenn man sofort loslegen will.

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