Holisticon

Seit 2015 arbeiten wir mit den Liberating-Structures-Entwicklern Keith McCandless und Henri Lipmanowicz zusammen. Unsere tiefgehende Erfahrung mit den dynamischen, kombinierbaren Liberating Structures geben wir gern weiter. Als Mitbegründer und treibende Kraft der Community sind wir immer am Puls der Zeit. Bei Holisticon können Sie sicher sein, dass Sie die Liberating Structures auf die bestmögliche Art erleben und anwenden lernen.

Was bieten wir an?

Organisationstransformation mit Liberating Structures

Im Zuge von agilen Transitionen, New-Work-Initiativen, Host-Leadership-Ansätzen, Management-3.0-Ambitionen und anderen Aktionen stellt sich immer wieder die Frage: wie setze ich das konkret und praktisch um? Einbeziehen der Mitarbeiter und Verteilen von Führung klingt zwar richtig gut, in der Praxis fehlen aber die Werkzeuge dafür.

Wir begleiten Sie dabei, Liberating Structures als Methodenset für die gemeinsame Arbeit an Ihren Produkten und der Organisation zu etablieren. Dadurch schaffen Sie im Team die passende Umgebung, um Veränderungen nachhaltig durchzuführen und Verantwortung zu teilen

Wir helfen Ihnen dabei, Ihr eigenes Organisationssystem zu verstehen und Ansätze für Veränderungen zu erkennen. Gemeinsam erarbeiten wir ein passendes Design für die Herausforderungen und führen die Moderation durch. In Debriefs untersuchen wir das Geschehene und bereiten Lernmöglichkeiten auf.

Bei unserer Beratung legen wir den Fokus darauf, dass Sie Liberating Structures tiefgreifend verstehen und selbstständig anwenden können. Vom Mitarbeiter bis hin zur Führungsebene werden alle befähigt, tiefgreifend kollaborativ und effektiv zusammen zu arbeiten.

Liberating-Structures-Programm

In unseren öffentlichen Workshops unseres Programms “Vom Begeistern zum Meistern” machen wir den reichhaltigen Methodenkasten der Liberating Structures gezielt für deine Herausforderungen nutzbar. In acht Bausteinen – einzelnen, in sich abgeschlossenen Workshops – decken wir alles vom guten Einstieg in die Welt effizienter Meetings bis hin zu Spezialthemen erfahrener Facilitator*innen ab.

Immersion Workshops

Auf Immersion Workshops können Sie mit uns in die wunderbare Welt der Liberating Structures eintauchen und einen Großteil der Structures direkt ausprobieren. Dabei können Sie erleben, wie diese Mikrostrukturen auch in sehr großen Gruppen funktionieren.

Inhouse Workshops

Gern kommen wir zu Ihnen. Inhalt und Länge der Inhouse-Workshops passen wir individuell an. Von einem 60-minütigen Impuls-Workshop bis hin zu drei Tagen intensivem Arbeiten ist alles möglich. Was uns dabei wichtig ist: es ist nicht einfach nur ein Workshop. Wir möchten Sie befähigen, Liberating Structures souverän im Alltag einzusetzen. Und wir möchten gern echte Probleme mit Ihnen lösen.

Inhouse Workshops

Wir bereiten längere Workshops intensiv mit Ihnen vor. Gemeinsam legen wir das Thema fest und schauen, welche Ergebnisse Sie erzielen möchten. Wir überlegen, welche Liberating Structures dabei helfen und bereiten die Moderation vor. Auf Wunsch wechseln wir im Workshop flüssig mit Ihnen zwischen Moderation und Co-Moderation. Auf diese Weise sammeln Sie direkt Erfahrung mit kompetenter Hilfe an Ihrer Seite. Im Anschluss folgt eine Nachbesprechung. Für Fragen zum weiteren Einsatz in Ihrer Organisation bleiben wir Ihr Ansprechpartner.

Inspiration für Workshopthemen

Das ist ein Ausschnitt aus Workshops und Workshopthemen, die wir mit unseren Kunden durchgeführt haben.

Wie Strukturen Interaktion prägen

In diesem Workshop beleuchten wir die Hintergründe von Liberating Structures und warum diese eigentlich so gut funktionieren. Wir gehen davon aus, dass Interaktion maßgeblich von fünf mikroorganisierenden Elementen geprägt wird. Herkömmliche Interaktionsmuster (die wir uns näher anschauen) benutzen diese Elemente nur implizit und sorgen oft für schlechte Zusammenarbeit. Anhand von verschiedenen Liberating Structures erleben wir gemeinsam, wie sich die Elemente konkret auf die Interaktion auswirken und was das Spielen mit diesen Elementen bewirkt. 

Dieser Workshop ist exzellent als Einstieg in Liberating Structures geeignet. Der Workshop stellt eine Mischung dar aus den Kursen „1.Die Grundlagen“ und „7.Macht und Struktur“ aus unserem Liberating-Structures-Programm.

Eine Kultur der Anerkennung und des Helfens etablieren

Im Project Aristotle fand Google heraus, dass der wichtigste Faktor für ein funktionierendes Team psychologische Sicherheit ist. Leider haben wir im Alltag kaum Methoden, um die nötige Kultur dafür aufzubauen. Liberating Structures liefern gleich mehrere Möglichkeiten, um Verhalten zu trainieren und zu fördern, das eine Kultur der Anerkennung und des gegenseitigen Helfens entstehen lässt. Wir bieten die Gelegenheit, Strukturen zu erlernen, die den Alltag prägen und sich von alleine weiter verbreiten können. 

Dieser Workshop eignet sich besonders als Katalysator für Kulturveränderungen und als Kompetenzerweiterung für Menschen, die einen Veränderungsprozess begleiten. Der Workshop entspricht in etwa dem ersten Tag des Kurses „Die Beziehungsebene extended“ aus unserem Liberating-Structures-Programm, ist aber mehr thematisch fokussiert und weniger ein Methodentraining.

Initiativen starten: erfolgreich von der Idee bis zur Umsetzung

Ob es um eine neue Geschäftsidee geht, einen gemeinnützigen Zweck oder eine Veränderung in einem komplexen System. Mit Liberating Structures werden Sie befähigt, diese souverän von der Idee bis zum Ergebnis umzusetzen. Sie lernen nicht nur, die Absicht der Initiative herauszuarbeiten und zu schärfen, sondern auch auf gekonnte Art weitere Menschen einzubinden und der Gruppe eine klare Struktur zu geben. 

Dieser Workshop eignet sich besonders am Start einer Initiative, am Start eines Projekts oder als Team-Kickoff. Wir bieten diesen Workshop mit unserem Kurs „8.Initiativen erfolgreich machen“ auch als reines Methodentraining an

Agil und doch bewegungslos? Liberating Structures unterstützen agile Transitionen

Agil arbeiten klingt vielversprechend. An der Umsetzung hapert es dann aber meistens. Oft fehlen Methoden, um die Beteiligten der Transition wirklich einzubinden und gemeinsam den Wandel zu gestalten. Aus diesem Grund regt sich dann Widerstand und die gut gemeinte Veränderung versandet. Liberating Structures helfen dabei, ein Forum für Bedenken, Hindernisse und Feedback zu geben. Gemeinsam kann dann daran gearbeitet werden. Anstatt nur agile Frameworks zu implementieren, lassen sich so agile Umgebungen gestalten, die auch nachhaltig für Erfolg sorgen.

Dieser Workshop eignet sich am Anfang einer agilen Transition oder wenn eine solche bereits läuft, aber ins Stocken geraten ist. 

Frischer Wind für Retrospektiven

Retrospektiven sind ein wichtiges Mittel, um sich als Team, Abteilung oder Firma zu hinterfragen und Verbesserungen anzugehen. Mit den immer gleichen Methoden werden Retrospektiven oft langweilig. Viele der bekannten Ansätze für Retros scheitern auch daran, dass sie mit einer größeren Gruppe einfach nicht funktionieren. Einzelne Liberating Structures können in sich geschlossene Retrospektiven sein, die frischen Wind in den Alltag bringen und durch unkonventionelle Fragestellungen zu ganz neuen Ideen führen. Mehrere Liberating Structures hintereinander erlauben die Bearbeitung auch komplexer Zusammenhänge. Das Schöne daran: die Gruppengröße ist egal. Damit werden auch Retros mit mehreren Teams, in Abteilungen und ganzen Organisationen möglich.

Dieser Workshop eignet sich besonders für Scrum Master und Agile Coaches, deren Retrospektiven frischen Wind gebrauchen können und die lernen möchten, wie Retrospektiven mit großen Gruppen gelingen können.

Strategie transformieren, Produktmanagement neu denken

Viele Herangehensweisen an Strategieentwicklung und Produkt- bzw. Projektmanagement werden unseren komplexen Herausforderungen nicht mehr gerecht. Dadurch ersticken wir Komplexität, die viele neue Möglichkeiten und Chancen mit sich bringt. Dies wird dadurch verstärkt, dass die strategische Richtung meistens von einigen wenigen bestimmt wird. Vom „Rest“ wird dann erwartet, diese Strategie, die ohne Beteiligung zustande gekommen ist, umzusetzen. Liberating Structures bieten die Möglichkeit, nicht nur mehr Beteiligte produktiv einzubinden, sondern auch eine völlig neue Sicht auf die Erstellung einer Strategie zu erlangen. Produkte können ganz anders gemanagt und damit neues Potential erschlossen werden.

Dieser Workshop eignet sich besonders für die Strategieentwicklung von Organisationen in dynamischen Umfeldern und für Führungskräfte, die eine breitere Beteiligung bei der Erstellung einer Strategie möchten.

Anforderungserhebung mit Liberating Structures revolutionieren

Die Literatur zum Requirement Engineering erzählt uns: Macht einen Workshop, um Anforderungen zu erheben. Doch wie man in diesem Workshop alle Beteiligten aktiv einbindet, bleibt einem selbst überlassen. Durch Liberating Structures werden nun alle in die Interaktion einbezogen. Dadurch entstehen in kurzer und kurzweiliger Zeit verblüffende Ergebnisse, und der Anforderungsworkshop produziert solide Ergebnisse oder innovative neue Ansätze. So ist es nun möglich, einen Anforderungsworkshop mit 100 Leuten durchzuführen und trotzdem bessere Ergebnisse in kürzerer Zeit zu bekommen als mit herkömmlichen Methoden.

Dieser Workshop eignet sich besonders für Produktmanager, die eine breite Palette an Perspektiven für die Anforderungserstellung möchten.

Open-Space-Dysfunktionen verwandeln

Führen Sie regelmäßig einen Open Space durch, sind von den Ergebnissen aber nicht wirklich begeistert? Leider finden wir in den einzelnen Sessions oft die gleichen Dysfunktionen wie auch im Alltag: viele Leute reden, aber es herrscht weder Klarheit noch kommen echte Ergebnisse dabei herum. Die schöne Idee, Freiraum zu lassen und alle Leute einzubeziehen, wird oft dadurch geschmälert. Liberating Structures sind der ideale Begleiter für einen Open Space. Durch die Benutzung davor, währenddessen und danach sorgen sie für mehr Struktur und Klarheit.

Dieser Workshop eignet sich besonders für die Durchführung von regelmäßigen Open Spaces, die bisher schlecht bis mittelmäßig liefen und dringend einer Veränderung bedürfen.